Psychotherapie

Im Rahmen meiner Weiterbildung zur Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie habe ich sowohl eine tiefenpsychologische als auch eine verhaltenstherapeutische Ausbildung gemacht.

Nachfolgend habe ich mich im Rahmen meiner Interessenschwerpunkte Borderline-Persönlichkeitsstörungen und Traumafolgestörungen intensiv in der Dialektisch Behavioralen Therapie (DBT) nach M. Linehan weitergebildet und arbeite seither bevorzugt mit dieser Methode.
Das tiefenpsychologische Fundament meiner Ausbildung erlebe ich weiterhin als sehr hilfreich, dennoch habe ich mich entschieden, in erster Linie verhaltenstherapeutisch zu arbeiten.

Aus der Serie 'Flow' von Anne Nissen © / bearbeitet von Jana Jacobs (Kujau & Partner)

Im Therapieprozess sitzt man am Ufer des eigenen Lebensflusses und betrachtet dessen bisherigen Verlauf. Es ist noch nicht erkennbar, wohin er weiter fließt noch welche Strudel, Flauten und Wasserfälle er noch mit sich bringen wird. Doch man kann lernen, sicher darin zu schwimmen und zu tauchen und von Zeit zu Zeit wieder ans Ufer zu gehen und ihn und sich selbst darin liebevoll zu betrachten.

Und man kann lernen, die Instrumente der Symphonie des eigenen Lebens neu zu stimmen und sich mit einem zugeneigt neugierigen Ohr den lauten und leisen Passagen mit all ihrem Wohlklang und ihren Dissonanzen zu lauschen.


Verfahren / Indikationsspektrum / Schwerpunkte

Verfahren:

  • Kognitive Verhaltenstherapie
  • Dialektisch Behaviorale Therapie (DBT) nach M. Linehan

Indikationsspektrum:

  • Depressive Störungen
  • Angststörungen
  • Zwangsstörungen
  • Reaktionen auf schwere Belastungen und Anpassungsstörungen
  • Dissoziative Störungen
  • Somatoforme Störungen
  • Essstörungen
  • Persönlichkeitsstörungen

Schwerpunkte:

  • Posttraumatische Belastungsstörungen
  • Dissoziative Störungen
  • Emotional instabile Persönlichkeitsstörungen vom Borderline-Typ

Überzeugungen

  • Therapie kann nur gelingen, wenn Patient und Therapeut sich über die Therapieziele einig sind. Diese müssen konkret und realistisch sein, Veränderungen müssen nachvollziehbar erkennbar sein, damit Erfolge sichtbar werden.

  • Es gibt ein Leben nach der Therapie. Therapie kann kein Selbstzweck sein und darf nicht Lebensinhalt werden. Wenn doch, hat der Therapeut etwas falsch gemacht.

  • Traumatherapie ist gar nicht so schwer, wenn der Therapeut keine Angst davor hat.

  • Die dissoziative Identitätsstörung ist nichts anderes als eine besondere Form der dissoziativen Störung und sollte genau so behandelt werden. Hierzu gibt es inzwischen wissenschaftlich gut fundierte Untersuchungen und Empfehlungen, denen ich gerne folge (s. Priebe, Schmahl, Stiglmayr: Dissoziation, Theorie und Therapie, Springer 2013).

  • Psychotherapiepatienten, egal mit welchem Krankheitsbild, sind ganz normale Menschen, die unter einer psychischen Erkrankung leiden. Als solche sollten sie auch behandelt werden. Und nicht als bedauernswerte Invalide, denen nichts mehr zugetraut werden darf.

  • Psychotherapie unter gleichzeitiger Einnahme von Benzodiazepinen ist nicht erfolgversprechend und wird von mir nicht durchgeführt. Gleiches gilt für fortgesetzten Suchtmittelkonsum bei Abhängigkeitserkrankungen.

Außervertragliche Psychotherapie

Da ich nicht Vertragsärztin der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) bin, ist es für Versicherte der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) nicht ohne Weiteres möglich, Psychotherapie bei mir von ihrer Krankenkasse erstattet zu bekommen. Dennoch ist es unter bestimmten Voraussetzungen (Nachweis erfolgloser Therapieplatzsuche bei Vertrags-Psychotherapeuten, separater Antrag der Probatorischen Sitzungen, vertragsärztliche Notwendigkeitsbescheinigung) sehr gut möglich.

Weitere Einzelheiten hierzu erfahren Sie gerne in einem persönlichen Gespräch.

Dr. Cornelia Nitschke

05 11 / 899 33 299

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